Mittwoch, 7. Juni 2017

Ankündigung: Neue Termine

Es gibt Neuigkeiten:

- Zum einen werde ich am 24. Juni anlässlich des Mitarbeiterfestes der Evangelischen Kirchengemeinde Kierspe einige meiner Texte vorstellen.

- Für die kommenden Monate ist außerdem noch eine Lesung in Kierspe oder Meinerzhagen angedacht. Wenn genaueres feststeht, wird dies hier vermerkt.

- Außerdem bin ich Teilnehmer beim Poetry Slam "Frei heraus" am Freitag den 13.10.17 in der Jesus-Christus-Kirche Meinerzhagen ab 19:30 Uhr.

Alle meine kommenden Auftritte sind jetzt auch auf einem Blick rechts oben auf diesem Blog zu sehen.

Samstag, 22. April 2017

Neues Buch veröffentlicht: "Tagträume" ab sofort verfügbar!

Es ist geschafft! Nach einigen Korrekturen und Verbesserungen freue ich mich mein zweites Werk "Tagträume" veröffentlichen zu können. Ab sofort ist es in Buchläden und im Internet bestellbar, außerdem habe ich 50 Exemplare zum persönlichen Verkauf bestellt.
Hier noch eine weitere Leseprobe aus dem Kapitel "Quod erat demonstrandum":

"Gleich sehe ich sie im Traum. Ich schalte das Radio an. Ein Liebeslied. Ich muss lachen. Ganz unwillkürlich. Ganz unwillkürlich muss ich lachen. Ich habe Galgenhumor wie es scheint. Vielleicht lache ich auch nur, weil es nicht zum Weinen reicht.
Das wäre die plausiblere Lösung, weil es eigentlich doch zum Heulen ist. Wie ich ihnen hinterher laufe, gackernd, lechzend, wie ein Drogenabhängiger auf Entzug warte ich auf jeden Blick, jedes Wort, dass sie von sich gibt, ich hänge ihr an den Lippen, ohne ihren Lippen jedoch in irgendeiner Form nah zu sein. Es ist schon verzweifelnd. Doch braucht es nur ein billiges Lied im Radio und schon bin ich wieder am Lachen.
Mir ist nicht zum Lachen zumute. Ganz im Gegenteil. Doch das spielt in diesem Moment keine Rolle. Für diesen Moment ist es gut so, obwohl ich eigentlich weiß, dass überhaupt nichts gut ist. Dennoch muss ich mir manchmal, ganz selten, in kurzen, winzig versteckten Momenten der Wahrheit etwas eingestehen:
Ein bisschen, aber auch nur ein geringes vermindertes bisschen, fühle ich mich wohl in meinem Kummer."

Mittwoch, 12. April 2017

"Chabos wissen wer der Heiland ist" - Auftritt beim JesusHouse Kierspe

 Am Samstag, den 8.4. im Bahnhof93 in Kierspe war es soweit. Anlässlich des letzten Abends der Aktionswoche JesusHouse hatte ich die Gelegenheit einen brandneuen Text vorzutragen. Darin geht es um einen Dialog zwischen einem Christen und einem Atheisten, die sich in ihrer Argumentation mit Zeilen bekannter Lieder des deutschen HipHop bedienen.
Hier ein Teil dieses "Rapbattles":

Chabos wissen wer der Heiland ist
(nach Haftbefehl - Chabos wissen wer der Babo ist)

Chabos wissen wer der Heiland ist
Jesus abi ist, wenn man Sonntags in der Messe sitzt
weil er immer bei dir ist
Wissen wer der Heiland ist
Atheist mach bloß keine Harakedz
Bevor ich komm und mit dir das Brot brech
Wissen wer der Heiland ist
Immer noch derselbe Chabo, Christ,
den du am Kirchhof triffst,
wie er grad am beten ist
Wissen wer der Heiland ist
Wissen wer der Heiland ist

Lobtag
Hut ab
Nimmt die Schuld ab
Vollkontakt
Seine Botschaft
Kommt an
Hat sich geopfert
du bist Sünder, er vergibt knallhart
Mach dich auf ihn zu finden
Er starb damit keiner Qual hat
All deinen Mist vergibt er mit 'nem push-kick
Was los, der Gottessohn
damit die Menschheit wieder Luft kriegt
Ostern
Muck bloß nicht uff hier Herodes,
Nix hier mit Rom, Palast, Bethlehem Brudi
Er kann ihn verfolgen wie Obama und Putin
Jesusstil, mich findet ihr nie
Ägypten ist da supi
Pharisäer und Verräter durchlöcherten ihn,
doch er blieb nicht stumm
Er legte den Tod um
Seine Liebe Tagesordnung
Hallelujah, es ist deine Wahl
Er ist Porsche mit den magnum Motors
Vollgas Jesu Christo Touren
Er ist Numero Uno
Jesus Abi Superstar
International
Biji Biji Gottes Tat
Ich mach es jetzt auf Gottes-Art

Freitag, 24. März 2017

Aktuelles: JesusHouse und Buchveröffentlichung

Am Samstag, den 8. April um ca. 19:15 Uhr werde ich bei einem Kurzauftritt beim JesusHouse in Kierspe einen neuen besonderen Text vortragen.

Außerdem bin ich auf den letzten Metern auf dem Weg zur Veröffentlichung von "Tagträume". Das Manuskript wurde mehrfach gegengelesen, jetzt geht es an orthographische und inhaltliche Verbesserungen. Eine Veröffentlichung wird voraussichtlich noch vor Ostern erfolgen.

Mittwoch, 1. März 2017

"Tagträume" - Vorschau


"Heute Nacht bin ich aufgewacht. Einfach so. Ohne einen speziellen Gedanken. Ich setzte mich auf, schaltete mein Nachtlicht ein. Alles war ruhig und gewöhnlich.

Ich stand auf, tapste leise aus meinem Zimmer und schlich zu Haustür. Ziellos machte ich mich auf. Irgendwann erreichte ich einen Hügel, umgeben von Mais und Getreidefeldern. Ich hielt inne und atmete die kühle Nachtluft ein.
Alles war so unwirklich. Ich spürte das Blut an meiner Schläfe pulsieren, als wäre es das Ticken einer Uhr die meine mir noch verbleibende Zeit auf dieser Welt herunter zählt."


Jemand erzählt von seinen Träumen.
Jemand träumt vom Erzählen.
Irgendetwas scheint ihn zu beherrschen.
Irgendetwas wie Liebe.
Etwas scheint sich zu verändern.
Etwas wird aufgeschrieben.
Ein Flickenteppich aus alten Erinnerungen, neuen Gedanken, Tagebucheinträgen und Erzählungen entsteht...



"Tagträume" - Das zweite Buch von Luca D'Ortona.
In wenigen Wochen verfügbar.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Auftritt in Meinerzhagen am kommenden Sonntag

Recht spontan werde ich am 19. Februar um 17 Uhr in der Jesus-Christus Kirche in Meinerzhagen zwei meiner Gedichte vortragen, nämlich "Über mir" und "vergänglich" aus meinem Buch "Wenn es dunkel wird..."
Dies geschieht im Rahmen des Gesprächskonzerts zum Reformationsjahr des Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen.

Samstag, 11. Februar 2017

Vorschau auf mein neues Buch!

Momentan schreibe ich im bereits fortgeschrittenem Stadium an einer Geschichte, die ich hoffentlich bald als mein zweites Buch veröffentlichen kann. Statt einer Inhaltsbeschreibung folgt hier ein erster kleiner Auszug:

In dieser Nacht träumte ich von ihr.
Ich traf sie auf der Straße in meiner Heimatstadt. Sie trug normale Klamotten, aber um die Schulter eine schwarze Sporttasche, als wäre sie gerade erst von dem Turnier zurückgekehrt. Es war Abend, die Dämmerung war schon weit vorangeschritten und auch sie schritt auf mich zu, begrüßte mich und erinnerte sich an mich, den unbedeutenden Spieler aus einem Kleinstadtverein.
Sie lud mich zu ihr nachhause ein. Wir betraten ihr Haus, gingen durch die Küche hindurch in das Wohnzimmer. Dort setzten wir uns hin, etwas zu trinken in der Hand und unterhielten uns. Wir plauderten den ganzen Abend. Ich saß ihr gegenüber, sah ihr Lächeln, roch den Duft ihrer halblangen Haare und fühlte mich vollkommen glücklich und getragen in diesem behaglichen Klang ihrer Stimme.
Es bedurfte an diesem Abend keiner Berührung, keiner besonderen Geste. Alleine das Gefühl mit ihr zu reden, sie an meiner Seite zu spüren, sie sehen zu können, machte diesen Zauber aus. Manch einer mag es nicht verstehen können, doch neben all den Dingen die in der Liebe von Bedeutung sind bin ich der Überzeugung, dass man sich gerade in solchen Momenten einander nah sein kann, wie sonst nur selten.

So glücklich wie in dieser Nacht war ich anschließend lange nicht mehr. Inständig hoffte ich, dass mich die Realität nicht enttäuschen möge. Selbst in diesem Moment, als sie mir gegenüber saß auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer, hoffte ich, dass es dieses Gefühl ist, was die Menschen erfüllt und sie glücklich macht, was sie zusammenhält und sie dazu bringt einander zu lieben, in guten wie in schlechten Tagen, über Hügel und Täler, solange bis ich aufwache.

Es brauchte noch ein bis zwei Tage, dann war auch sie weg. Verschwunden. Nur eine flüchtig genaue Erinnerung, die von dem Moment an verblasste als ich aufwachte. Es war, als wäre ich in einem Meer von dichtem Nebel aufgewacht, der sich in dem Moment verzog, als meine Augen sich öffneten und von meinem Zimmerfenster die ersten Sonnenstrahlen zu mir hereinschauten.
Sie reihte sich ein, neben Anna und den anderen, die noch folgen würden.