Was ist mit der Welt passiert? Klimakatastrophen, Fremdenfeindlichkeit, unfassbare Gewalt auf der ganzen Welt. Was ist mit der Welt passiert? Eine Frage, die traurigerweise nie an Aktualität verliert, ganz gleich zu welcher Zeit man sie stellt. Und ja, einiges, vieles sogar passiert momentan verkehrt auf der Welt. Nicht
nach dem Willen der Menschen, die darunter leiden müssen und sicherlich
auch nicht nach dem Willen Gottes, dessen Ebenbilder wir nun sind.
Deswegen
möchten wir das diesjährige Motto unserer Freizeit dazu nutzen um zu
bitten: Um Friede und Freude, den Eierkuchen lassen wir jetzt mal kurz
beiseite.
Für Friede, den Frieden unter uns, den Frieden mit anderen machen. Wir
leben in Frieden keiner von uns hat erlebt wie es ist im Krieg zu sein.
Aber manch einer hat ihn vielleicht gespürt, den kalten Krieg, wie er
heranzog. Und dann die vielen Kriege, die wir nur von ferne mitbekommen.
Vietnam, Irak, jetzt Syrien, um nur einige zu nennen. Einige die den
Krieg mit erlebt haben, leben jetzt hier unter uns. Was heißt Friede für mich? Bin ich dankbar für den Frieden, den ich habe? Und wo kann ich selber zum Frieden beitragen, in kleinen wie in großen Dingen?
Der Friede Gottes sei mit euch, er schenke uns Freude, die Freude am Leben. Die Freude an der Gemeinschaft. Es gibt viele Gründe zur Freude. Unser
größter Grund zur Freude ist aber, dass es jemanden gibt, der uns
unendlich liebt, eine Liebe, die ebenso wie der Friede viel höher ist,
als unsere Vernunft, eine Liebe, die stärker ist, eine Liebe, die für
uns sein Leben her gab um uns zu retten, eine Liebe, die uns mit Staunen
erfüllt über Gottes Wunder, seine Herrlichkeit und die Freude, die er
uns schenkt.
Was ist mit der Welt passiert? Das kann man und
muss man sich manchmal fragen. Um handeln zu können, um etwas verändern
zu können. Aber genauso sollte man sich erinnern, dass es Frieden und
Freude gibt, den Frieden Gottes und die Freude die von ihm auf uns
übertragen wird.
So möchten wir bitten: Gott schenke euch allen seinen Friede und schenke euch Freude, an diesem Abend und zu aller Zeit.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, so heißt es, sitzen wir nun alle hier, wobei ich stehe, und lauschen andachtsvoll, noch ehe gleich gespeist wird, Geschenkpapier entpackt und gelacht, was DHL hat mitgebracht.
Doch vorerst hier versammelt, seid ihr da, und ich möchte euch hier verkünden: Es ist für uns eine Zeit angekommen, der Anfang ist nah.
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde und am Anfang war das Wort, beides mag richtig sein, doch ich fahre fort neben Wort und Schöpfung und dessen Bewahrung, steht dann in der Offenbarung: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst." Übrigens auch die nächste Jahreslosung. Zur Übertragung in unser heutiges Alphabet und zum Verständnis was dort geschrieben steht, übertragen hieße es heut anstett: Ich bin das A und das Z. Der Anfang und das Ende. nun wende ich mich an euch hier in diesem Raume, ob grade auferwacht aus einem Tagtraume oder aufmerksam dabei, einerlei, vom Ende möcht ich heut nicht sprechen, vielmehr vom Anfang denn es ist für uns eine Zeit angekommen, er hat Menschengestalt angenommen, mit einem einzigartigen Versprechen, dass der Sprecher dieser Worte, meinte zu den Menschen all. Von wem ich sprech? Tipp: Er lag da im Stall. Durch Jesus Christus ist für uns eine Zeit angekommen, der Anfang ist nah.
In Kinosäälen grade prall gefüllt, manch ein Geheimnis wird enthüllt. Wechselt Rey zur dunklen Seite, ist Luke Skywalker der zweite, der nach seines Vater Vorbild, sich nun ebenfalls ins dunkle hüllt? Ich weiß es selbst noch nicht, doch einst sprach der alte Luke im Trailer schon herbei: Die Zeit der Jedi ist vorbei.
Und da endet auch die Paralelle, zu diesem Film, von dem ich erzähle, den egal wie dieser Film auch enden kann. Die Geschichte von ihm fängt jetzt erst richtig an Die Zeit der Jedi mag vorbei sein, doch für uns ist eine Zeit angekommen, und Gott sei dank haben viele diese Freude für sich angenommen. Drum wiederhole ich es gern nochma Es ist für uns eine Zeit angekommen, der Anfang ist nah.
Der Anfang, der begann ganz ohne Andrang, der einst begann in einem Stall, Der Anfang vom Anfang. Es ist der Anfang eines Neuanfangs, der sich fortsetzen wird in seinen Werken bis ganz hinausläuft auf ein scheinbares Ende, doch beim scheinbaren Ende, kommt dann die Wende, die Geschichte von dem kleinen Kind wird weitergehen -Spoiler- er wird auferstehen, sich hingeben all unserer schlechten Taten, Dingen, die wir nicht rechtens taten. Sein Leib und Blut geben und vergießen in bedingungsloser Liebe, für dich und mich, mögen unsere Triebe oder wie auch immer wir es nennen mögen, uns verleiten lassen zu hassen, den oft beschworenen und doch unübersichtlichen rechten Pfade zu verlassen, selbst dann hat er es noch nicht bereut und darum er sich für jeden freut, der dies für sich als Mensch erkennt, nachzulesen auch im neuen Testament.
Jesus möchte uns geben von der Quelle des lebendigen Wassers, und das gratis, aber keinesfalls umsonst.
Und diese Verheißung nimmt heute wieder ihren Anfang, an den wir uns erinnern, mag es ganz lang, her sein, doch im innern, dieser Geschichte steckt so viel Liebe, die Gott an uns vermacht, in dem er seinen Sohn gebracht.
Und vielleicht mag es mir nicht ganz so gar gelingen, die Botschaft so in eure Herzen zu bringen, wie es bei dem grade gesehen Detektiv passierte, der nur beruflich diesen Stall passierte und berührt war von dieser Szenerie. Der still gelegenen Harmonie, er spürte den Anfang, den Anfang vom Anfang. Er merkte es für uns eine Zeit angekommen und er bezeugte dies vor Herodes, wäre er geschnappt worden, wäre er vermutlich des Todes.
So ist ein jeder dieser Feiertage, Weihnachten genannt, die Frage, nehmt ihr das Angebot an mit ihm zu gehen, vom Anfang an auf ihn zu sehen. Es bleibt bestehen auf alle Zeit, so möchte ich euch ermutigen, eure Herzen weit, oder auch nur ein klein Stück weit zu öffnen und wenn wir nachher alle sprechen ein Gebet, ich wünsche euch innezuhalten und überlegt kurz schon, ob ihr zu Gott, dem heiligen Geist und seinem Sohn vielleicht ein zwei kleine Worte habt, bereut's nicht, er wird es hören und er freut sich.
So möchte ich zum Ende dieses Textes, doch zum Anfang eines neuen Anfangs der mit der Geburt Jesu, an die wir uns heute erinnern beginnt, ein Gedicht mit euch teilen, welches man heut eher singt. Es lebt in diesem Neuanfang, beschreibt mit hoffnungsvollem Klang und viel Vertrauen, was es heißt auf Gott zu bauen, der bei uns ist, egal wo. Vom Anfang bis zum Ende, A&O
Und vor genau 73 Jahren und 4 Tagen eine Zeit mit viel Wehen und viel Klagen. Schrieb jemand aus einem dunklen Kellergefängnis Zeilen die ihren Weg aus dieser düsteren Bedrängnis fanden in unsere Kirchenbücher und Chorgesänge, geschrieben aus der Enge dieser kalten Mauern, doch mit Trost und Vertrauen statt Bedauern. Bonhoeffers Ende war damals nah, er sah es ihn schon ereilen doch er wusste von dem neuen Anfang, drum ist er bei Gott geblieben, So möchte euch diese Worte nun mit euch teilen und abschließen mit Philliper 4, Vers 7.
So sei, ein jeder hier, Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, für das du uns geschaffen hast.
Laß warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
denn es ist für uns eine Zeit angekommen, der Anfang ist nah.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft der bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus
Ich wollte dir
einfach mal schreiben und dir erzählen was ich so mache.
Was du machst weiß
ich ja. Du bist so beschäftigt. Du hast zu tun und wirst gebracht.
Du musst deine Arme überall haben und immer eine schützende
auflegen. Du sollst Wegweiser sein, Ziele setzen und den Start
vorbereiten.
Ich hingegen?
Ich sitze mal wieder
abends vor dem offenen Fenster und schaue in unsere Nachbarsgärten.
Es ist eigentlich viel zu kalt und ich friere auch, aber meine Güte:
Es ist halt Sommer. Ich habe nicht viel zu tun. Meine Arbeit ist zu
hart, als das sie mich langweilen würde, aber zu weich als ob sie
mich fordern würde. Ich mach sie einfach. Und Abends sitze ich vor
dem offenen Fenster und sehe in die Nachbarsgärten. Ich höre die
Vögel wie sie tagtäglich ihre Lieder singen, die Schüler am
Nachmittag wenn sie von der Schule kommen und sich eifrig
unterhalten. So vieles ist hier los. Und so vieles zieht vorbei. Es
kommt und geht, es zieht einfach an mir vorbei.
Ich wünsche mir
sehr das du bald wiederkommst. Es ist so einsam ohne dich. Ich
vermisse dich. Ich vermisse dich manchmal und jedes Mal wenn ich dich
vermisse halte ich kurz inne. Und die Welt scheint in einem
Zeitlupentempo an mir vorbeizuziehen. Eigentlich steht sie still. Für
einen kurzen Moment passiert gar nichts. Und dann geht das Leben
wieder normal weiter alles ob nichts gewesen wäre.
Ich weiß nicht wie
es dir geht. Aber ich glaube du hast diese Momente nicht. Für dich
ist das alles ein Spiel. Ein Glücksrad das jeden Tag bei einer
anderen Farbe stehen bleibt. Du hast so viel um dich herum als ob du
der Fixstern eines Sonnensystems wärst. Du liegst mitten im Sand aus
Informationen und Worten und mir wird kalt, weil ich trotz 11 Grad
immer das Fenster auflasse.
Es ist ja Sommer.
Ich hoffe und
wünsche mir das du bald kommst und meine kaputte Uhr wieder
reparierst. Ich wünsche mir immer so ein Leben zu haben wie du es
führst. Doch ich versage immer an der Verlockung eines weichen
Bettes in deinem Zimmer und knallgelben Rosen unserer Nachbarin. Du
hast auch ein Bett, aber ob deine Nachbarn Rosen haben weiß ich
nicht, vielleicht auch nur Narzissen.
Auf Wiedersehen
Wie geht es dir?
Ich wollte dir
einfach mal schreiben und dir erzählen was ich so mache.
Am Freitag ist es soweit: Mein zweiter Poetry Slam steht an in der Jesus-Christus-Kirche in Meinerzhagen ab 19:30 Uhr (der Eintritt ist frei). Antreten werde ich mit meinem Text "Chabos wissen wer der Heiland ist".