Schlaf gut,
auch wenn
ich selber kein Auge zukriege
in Gedanken liege
ich an deiner Seite, denn
du bist mein erster Gedanke,
wenn ich ein Liebeslied im Radio höre
Nicht umsonst steckt ein "Danke"
in Gedanken,
denn sie helfen mir
wieder Kraft zu tanken
wenn alle Gedanken wanken
sich die Freude senkt wie Schranken.
Dann bist du hier
bei mir
oder ich bin bei dir
halte dich in meinen Armen,
fühle deinen warmen
Körper neben mir,
wie er sich hebt und senkt
und den Gedanken wie er denkt,
und der Dank,
dass du mir warst geschenkt.
So mögest du immer so friedlich
und zufrieden sein,
wie jetzt wenn deine Augen niedlich
verschlossen und klein
den Pfad der Träume gehen,
Schlaf gut
bis wir uns mal wieder sehen.
Samstag, 6. Februar 2016
Sonntag, 31. Januar 2016
Das Größte
Unbegrenzt schien ihm der Horizont.
Weite Felder, grüne Wälder,
nichts was einen jemals stoppen konnte.
Soweit laufen können wie einem die Beine tragen.
So stellte er sich die Welt vor.
Jung war er,
am Beginn von allem,
die Zeit verging nicht,
er teilte sie mit allem
was ihn faszinierte,
mochte es noch so unbedeutend erscheinen.
Alle schönen Träume waren die seinen.
Und dann lebte er sie:
Er stellte sich vor
und nahm sich zurück.
Ihn traf das Pech und er griff nach dem Glück.
Er wurde frech, doch begriff Stück für Stück.
Er fiel zu Boden und schwebte zu den Sternen,
glitt höher, fiel tiefer, viel tiefer zu fernen
Reichen, doch auch viel höher zu den Reichen,
und schönen,
den Scheichen
deren Söhnen,
ließ sich im Winde des Erfolges fönen.
100.000 im Jahr, dann wieder Läuse im Haar.
Auf den Dächern
dann wieder unter Brücken,
in allen gesellschaftlichen Fächern
schien er sich zu überbrücken.
Er war wie Ikarus und Sisyphos.
Wie Micky Maus und Santa Clause.
Beliebt und bekannt,
dann wieder versiebt und verrant.
Er war König der Welt,
und Sklave und Held,
Märtyrer, Schwertführer,
Insasse und Direktor, ein Mann, ein Gerippe,
richtungsweisend wie ein Vektor,
mal das Kartenhaus und mal der Wind,
doch im Herzen blieb er immer ein Kind.
Das alles träumte er
mochten es auch nur Visionen sein,
es füllte ihn aus, machte ihn rein.
Mochte er auch von vielem nicht viel zu verstehen,
vermochte er stets das schöne zu sehen.
Und eines Tages war er frei.
Man ließ ihn ziehen, schüttelte ihn ab wie ein Geweih,
im Frühjahr, so ging er wie früher,
doch diesmal kam er nicht mehr heim.
Er war erwachsen und allein.
Fortan hieß es strebsam sein,
fernab aller kindlicher Spielerein.
Ein geordnetes Leben galt es zu führen,
man öffnete ihm,
doch verschloss im Grunde die richtigen Türen.
Die kleinen unscheinbaren,
die einzig noch im reinen waren.
Stadtdessen folgte er schnurstracks dem schnurgeraden Pfad,
für ihn bestimmt erntete er seine Saat.
Wurde älter und größer,
führte ein zufriedenes Leben,
nur eines konnte ihm niemand wieder mehr geben.
Das Gefühl fokussiert zu sein auf einen winzigen Stein.
Eine Schnecke, einen Ball, alldas war ihm nun fremd.
Er kennt nun die Kinder wie so mancher sie kennt,
erkennt was sie tun, doch bleiben im fremd.
Er vermisst was er hatte, die Unbeschwertheit,
geht manchmal einsam schaukeln,
weil dann etwas bleibt.
So schaukelt er auch heute,
in Krawatte und Hemd,
ist für einen kurzen Moment,
wieder der kleine Junge,
der das Ende nicht kennt.
Diesen Text findet man auch in meinem ersten Sammelband.
Weite Felder, grüne Wälder,
nichts was einen jemals stoppen konnte.
Soweit laufen können wie einem die Beine tragen.
So stellte er sich die Welt vor.
Jung war er,
am Beginn von allem,
die Zeit verging nicht,
er teilte sie mit allem
was ihn faszinierte,
mochte es noch so unbedeutend erscheinen.
Alle schönen Träume waren die seinen.
Und dann lebte er sie:
Er stellte sich vor
und nahm sich zurück.
Ihn traf das Pech und er griff nach dem Glück.
Er wurde frech, doch begriff Stück für Stück.
Er fiel zu Boden und schwebte zu den Sternen,
glitt höher, fiel tiefer, viel tiefer zu fernen
Reichen, doch auch viel höher zu den Reichen,
und schönen,
den Scheichen
deren Söhnen,
ließ sich im Winde des Erfolges fönen.
100.000 im Jahr, dann wieder Läuse im Haar.
Auf den Dächern
dann wieder unter Brücken,
in allen gesellschaftlichen Fächern
schien er sich zu überbrücken.
Er war wie Ikarus und Sisyphos.
Wie Micky Maus und Santa Clause.
Beliebt und bekannt,
dann wieder versiebt und verrant.
Er war König der Welt,
und Sklave und Held,
Märtyrer, Schwertführer,
Insasse und Direktor, ein Mann, ein Gerippe,
richtungsweisend wie ein Vektor,
mal das Kartenhaus und mal der Wind,
doch im Herzen blieb er immer ein Kind.
Das alles träumte er
mochten es auch nur Visionen sein,
es füllte ihn aus, machte ihn rein.
Mochte er auch von vielem nicht viel zu verstehen,
vermochte er stets das schöne zu sehen.
Und eines Tages war er frei.
Man ließ ihn ziehen, schüttelte ihn ab wie ein Geweih,
im Frühjahr, so ging er wie früher,
doch diesmal kam er nicht mehr heim.
Er war erwachsen und allein.
Fortan hieß es strebsam sein,
fernab aller kindlicher Spielerein.
Ein geordnetes Leben galt es zu führen,
man öffnete ihm,
doch verschloss im Grunde die richtigen Türen.
Die kleinen unscheinbaren,
die einzig noch im reinen waren.
Stadtdessen folgte er schnurstracks dem schnurgeraden Pfad,
für ihn bestimmt erntete er seine Saat.
Wurde älter und größer,
führte ein zufriedenes Leben,
nur eines konnte ihm niemand wieder mehr geben.
Das Gefühl fokussiert zu sein auf einen winzigen Stein.
Eine Schnecke, einen Ball, alldas war ihm nun fremd.
Er kennt nun die Kinder wie so mancher sie kennt,
erkennt was sie tun, doch bleiben im fremd.
Er vermisst was er hatte, die Unbeschwertheit,
geht manchmal einsam schaukeln,
weil dann etwas bleibt.
So schaukelt er auch heute,
in Krawatte und Hemd,
ist für einen kurzen Moment,
wieder der kleine Junge,
der das Ende nicht kennt.
Diesen Text findet man auch in meinem ersten Sammelband.
Zurückkommen
Zurückkommen
auf eine Seite, welche man länger nicht aufgerufen.
Das Leben kam und man nahm seine Stufen,
drauf bedacht nicht zu stürzen und zu fallen.
So war es in allen
letzten Monaten, wo ich nichts schrieb
und auf diesem Blog nichts als alte Texte blieb.
Doch nun bin ich ermutigt,
von vielerlei Lob und Motivation,
ich teile mit euch jetzt wieder öfter Gedichte und Gedanken
Siehe: Der erste folgt bald schon.
auf eine Seite, welche man länger nicht aufgerufen.
Das Leben kam und man nahm seine Stufen,
drauf bedacht nicht zu stürzen und zu fallen.
So war es in allen
letzten Monaten, wo ich nichts schrieb
und auf diesem Blog nichts als alte Texte blieb.
Doch nun bin ich ermutigt,
von vielerlei Lob und Motivation,
ich teile mit euch jetzt wieder öfter Gedichte und Gedanken
Siehe: Der erste folgt bald schon.
Dienstag, 31. März 2015
Begegnung am Abend
He sie!
Ja sie!
Wo kommen sie her?
Wo wollen sie hin?
Was haben sie im
Sinn?
Mögen sie meine
Frau?
Sehr?
Sie Sau!
Sie schauen doch
genau!
Ich hau!
Sonntag, 15. März 2015
vergänglich
Tag
für Tag reist es weiter
Und
wir mit ihm.
Das
einzige was bleibt sind Erinnerungen. Flüchtige Blitzlichter unserer
Existenz. Abgespeichert ihn einem biologischen Gebilde, dem Tode
verfallen. Der Inbegriff der Sterblichkeit, vergänglich wie eine
Blume wenn der Herbst naht. Ein kurzer Ausflug auf den Spielplatz.
Einmal rutschen, einmal schaukeln, ein Mal klettern und dann wieder
gehen. Ein kurzer Blick zurück und nachhause, das Essen wartet. Sich
nicht verlieren in Kleinigkeiten, in Beliebigkeiten und Zufällen.
Wir haben doch nur eine Zeit, in der wir Leben können.
Lebendig
aufstehen und die Uhr anhalten. Einfach so. Die Batterien rausnehmen
und die Uhr bleibt stehen. Aber innerlich läuft sie weiter. Tick
Tack Tick Tack
Und
irgendwann steckst du die Batterien wieder rein weil du es nicht
ertragen kannst. Diese Stille. Deinen eigenen Herzschlag zu hören,
das Symbol deines Ablebens. Eine Zeitbombe. Tick Tack Tick Tack. Und
irgendwann gehst du hoch. Und es zerreißt dich innerlich, als würde
etwas tief verborgen langsam wachsen und sich ausbreiten. Stück für
Stück, Tag für Tag. Du spürst wie es sich langsam ausbreitet. Sich
auf deine Lunge setzt, dir die Kehle zuschnürt. Schreien bringt
nichts. Den Tod kann man nicht hören. Ebenso wenig wie er dich hört.
Er kommt einfach und das unablässige Pumpen in deiner Brust erinnert
dich daran, dass er dich nicht vergessen hat.
Tick
Tack Tick Tack
Und
das Leben zieht vorbei,
Tag
für Tag reist es weiter
Und
wir mit ihm.
Solange
bis es beendet wird. Und solange sitzen wir hier, in einer endlosen
Spirale aus hoffen und enttäuscht werden und in uns tickt es.
Donnerstag, 26. Februar 2015
Unter Eichen
Dem Sternenhimmel
folgend
Den sanften
Lichtern, milde müd
Steh ich schweigend
unter Eichen,
Zwischen all dem
unerreichten
Deren Stämme
strahlend hell
Durch des Mondes
weißen Schein.
Angestrengt lausch
ich der Ferne
Horchend hoffend
höflich hart
Haben Äste mich
hier gerne
Und die Blätter
suchen Rat.
So frag ich bittend
stumm und starrend
Ängstlich Schatten
meines Hauptes
Steigt heraus
Versteint verharrend
Alles böse längst
geglaubtes.
Nur kein Wald wird
mir hier helfen
Keine Krone hält
mich fest
Keuchend unterm
Sternenhimmel
Donnerstag, 5. Februar 2015
Franz Kafka – Der Prozess
Jemand musste Josef
K. Verleumdet haben
denn ohne ihn zu
fragen
und ohne das er was
Böses getan hätte
kam er in Ketten
bildlich gesprochen
er hatte nichts
verbrochen
trotzdem bekam er
einen Prozess,
welcher ihn fortan
nicht mehr loslässt.
Er besuchte die
Gerichte im Dachbodenraum
keine Hilfe und
atmen konnte er da auch kaum.
Autorität,
Machtlosigkeit, anonym
kommt die Bedrohung
doch nie zu ihm.
Jeder mit dem er
sprach
ob er auf ihm oder
ihm zu Füßen lag
wusste am Besten wie
das geht im Gericht.
Tu dies, Tu das,
doch das bloß nicht.
Und er wahrt sein
Gesicht
Doch die Schrift ist
unveränderlich
Und er wahrt sein
Gesicht
er wartet am Tor
und wartet, doch es
lässt ihn keiner vor.
Keiner wusste
wirklich Rat
ob Maler oder
Advokat
warum war er hier?
Was passiert?
10 Kapitel und man
hat nichts kapiert.
K. am Ende gab sich
hin
Der Prozess zu Ende?
Wo ist der Sinn?
in einem Steinbruch
dreht sich ihm das Messer im Herz
wie ein Hund geht er
ab
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